Lasst uns damit aufhören, Berufen bestimmte Geschlechter zuzuteilen

Miss Germany Annika Geiger

Written for Miss Germany Corporations by Annika Geiger

Das ist nämlich nicht nur uncool, sondern auch relativ old school.

Ich bin in einem kleinen Dorf, mit klar definierten Geschlechterrollenbildern aufgewachsen. Als es damals darum ging, sich ein Berufsfeld auszusuchen, wurde mir und meinen weiblichen Schulkameradinnen dazu geraten “was Kreatives und was mit Menschen“ zu machen. Genauer gesagt, Berufe im Bereich Marketing, Human Resources oder in der Bildung. Bereiche, die traditionell mit Frauen assoziiert werden. Dass das nicht nur meine Berufswahl, sondern auch die von vielen anderen Frauen, von Vornerein massiv eingeschränkt hat ist offensichtlich.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich dann aber doch in einem eher männerdominierten Feld gelandet, und zwar in der der Advertising Technology (Ad Tech) Branche in London und vor mir hat sich eine Welt fernab von meinem angelernten Schubladendenken entfacht. Eine Welt von größeren Karriere- und Gehaltsmöglichkeiten, wie ich sie mir je hab vorstellen können. Eine Welt, die aber auch große Hürden mit sich bringt, da sich Frauen doppelt behaupten und dreifach so viel kämpfen müssen, um dieselben Aufstiegschancen und dieselbe Entlohnung wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen. Nach wie vor ist der Frauenanteil in der Tech Branche in Deutschland bei 18% und es sind auch genau diese 18% die Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer (Statistisches Bundesamt, 2021).

Dieses Gefälle muss verringert werden. Nicht nur, um Geschlechterungleichheiten aus dem Weg zu räumen, sondern auch weil Diversität nachweislich zu mehr Innovation, Produktivität und höheren Einnahmen in Unternehmen führt. Also eine Win-Win Situation sollte man meinen. Eine weiblichere Tech Branche zu gestalten, wirkt sich auch positiv auf den Gender Pay Gap (das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen) aus, der zu 71% daraus besteht, dass Frauen häufiger in schlecht entlohnten Berufen tätig sind (Statistisches Bundesamt, 2021).

Ich versuche aktiv meinen Part dazu beizusteuern, eine größere Repräsentation von Frauen im Tech Bereich zu erlangen. Ich arbeite als Mentorin um anderen Frauen dabei zu helfen, ihren Weg in die Tech Branche zu finden und bei Gehaltsverhandlungen für ihren eigenen Wert einzustehen. Zudem unterrichte ich im Bereich Ad Tech und Digital Advertising, um Eintrittsbarrieren in den Tech Bereich zu minimalisieren. Weiterhin baue ich momentan ein Ad Tech Frauennetzwerk in der DACH Region auf, da Netzwerken, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen das A und O sind, um eine Veränderung in der männerdominierten Tech Branch zu bewirken. Ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung meiner Mission war die Miss Germany Corporation, die mir eine Plattform und die nötige Visibilität gegeben hat um eine wahre Veränderung voranzutreiben.

Viel zu oft habe ich erlebt, wie sich Frauen unterschätzen und sich deswegen für gewisse Berufe gar nicht erst bewerben, bzw. bei Gehaltsverhandlungen von vornerein nach bis zu 30% weniger Lohn fragen, wie es ihnen zustehen würde. Mein Tipp deswegen an alle Frauen dort draußen: Traut euch groß zu träumen, neue Wege zu gehen und kennt euren Wert! Lasst uns zusammen eine Veränderung schaffen und ein weiblicheres “Morgen“ in männerdominierten Bereichen gestalten.

Lasst uns damit aufhören, Berufen bestimmte Geschlechter zuzuteilen

Das ist nämlich nicht nur uncool, sondern auch relativ old school.

Ich bin in einem kleinen Dorf, mit klar definierten Geschlechterrollenbildern aufgewachsen. Als es damals darum ging, sich ein Berufsfeld auszusuchen, wurde mir und meinen weiblichen Schulkameradinnen dazu geraten “was Kreatives und was mit Menschen“ zu machen. Genauer gesagt, Berufe im Bereich Marketing, Human Resources oder in der Bildung. Bereiche, die traditionell mit Frauen assoziiert werden. Dass das nicht nur meine Berufswahl, sondern auch die von vielen anderen Frauen, von Vornerein massiv eingeschränkt hat ist offensichtlich.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich dann aber doch in einem eher männerdominierten Feld gelandet, und zwar in der der Advertising Technology (Ad Tech) Branche in London und vor mir hat sich eine Welt fernab von meinem angelernten Schubladendenken entfacht. Eine Welt von größeren Karriere- und Gehaltsmöglichkeiten, wie ich sie mir je hab vorstellen können. Eine Welt, die aber auch große Hürden mit sich bringt, da sich Frauen doppelt behaupten und dreifach so viel kämpfen müssen, um dieselben Aufstiegschancen und dieselbe Entlohnung wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen. Nach wie vor ist der Frauenanteil in der Tech Branche in Deutschland bei 18% und es sind auch genau diese 18% die Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer (Statistisches Bundesamt, 2021).

Dieses Gefälle muss verringert werden. Nicht nur, um Geschlechterungleichheiten aus dem Weg zu räumen, sondern auch weil Diversität nachweislich zu mehr Innovation, Produktivität und höheren Einnahmen in Unternehmen führt. Also eine Win-Win Situation sollte man meinen. Eine weiblichere Tech Branche zu gestalten, wirkt sich auch positiv auf den Gender Pay Gap (das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen) aus, der zu 71% daraus besteht, dass Frauen häufiger in schlecht entlohnten Berufen tätig sind (Statistisches Bundesamt, 2021).

Ich versuche aktiv meinen Part dazu beizusteuern, eine größere Repräsentation von Frauen im Tech Bereich zu erlangen. Ich arbeite als Mentorin um anderen Frauen dabei zu helfen, ihren Weg in die Tech Branche zu finden und bei Gehaltsverhandlungen für ihren eigenen Wert einzustehen. Zudem unterrichte ich im Bereich Ad Tech und Digital Advertising, um Eintrittsbarrieren in den Tech Bereich zu minimalisieren. Weiterhin baue ich momentan ein Ad Tech Frauennetzwerk in der DACH Region auf, da Netzwerken, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen das A und O sind, um eine Veränderung in der männerdominierten Tech Branch zu bewirken. Ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung meiner Mission war die Miss Germany Corporation, die mir eine Plattform und die nötige Visibilität gegeben hat um eine wahre Veränderung voranzutreiben.

Viel zu oft habe ich erlebt, wie sich Frauen unterschätzen und sich deswegen für gewisse Berufe gar nicht erst bewerben, bzw. bei Gehaltsverhandlungen von Vornherein nach bis zu 30% weniger Lohn fragen, wie es ihnen zustehen würde. Mein Tipp deswegen an alle Frauen dort draußen: Traut euch groß zu träumen, neue Wege zu gehen und kennt euren Wert! Lasst uns zusammen eine Veränderung schaffen und ein weiblicheres “Morgen“ in männerdominierten Bereichen gestalten.

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